Beitragseinsparungsmöglichkeiten in der privaten Krankenversicherung

PKV: Versicherte können durch  Tarifwechsel bei der eigenen Gesellschaft  bis zu 50%  der Beiträge sparen – ohne Verlust der Altersrückstellungen, die Zauberformel heißt § 204 VVG

Bekanntermaßen ist die Herbstzeit auch Erntezeit. Der Landwirt drischt das Korn, der Obstbauer pflückt die Äpfel und der Krankenversicherer erhöht die Beiträge. Während die Obst- und Getreideernte viele erfreut, erregt der ständig steigende Versicherungsbeitrag die Gemüter. Verschiedene Versicherte kalkulieren dann schon einmal „Pi mal Daumen“ die Prämien fürs Rentenalter hoch und kommen so zu einem besorgniserregenden Ergebnis: Fast 50% der Rente kostet dann die Krankenversicherung. Das ist ordentlich Holz für die Versorgung im Krankheitsfalle. Früher standen den Versicherten nur die klassischen Wege  offen: Weniger Leistung, mehr Selbstbehalt oder gar ein Versichererwechsel. Wobei letzteres nur für junge und gesunde PKV-Mitglieder infrage kommt. Ältere verlieren damit zusätzlich die aufgebauten Altersrückstellungen. In der Regel ist dieses Prozedere also nicht zu empfehlen. Unerwartete Hilfe kommt nun vom Gesetzgeber!

§ 204 Abs. 1 VVG: Bei bestehendem Versicherungsverhältnis kann der Versicherungsnehmer vom Versicherer verlangen, dass dieser Anträge auf Wechsel in andere Tarife mit gleichartigem Versicherungsschutz unter Anrechnung der aus dem Vertrag erworbenen Rechte und der Alterungsrückstellung annimmt… 

Verständlicherweise muss diese gute Nachricht gegenüber dem Versicherer durchgesetzt werden, denn die Einnahmen Ihres Versicherers reduzieren sich genau um den Betrag, den Sie weniger bezahlen. Das sind in der Regel einige hundert Euro im Monat – und von sich aus leistet kein Versicherer diesen Service. Wir unterstützen Sie gerne in diesem Prozess.

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